Arnold Kock Textil

Arnold Kock Textil
25. Juni 2016
Industrie Gewerbe
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Bereits im Jahr 2003 musste die Firma das erste mal Insolvenz anmelden. 2010 Steht dann das aus für den Standort fest. Die Türen schließen sich für immer. Von dem Renovierungsarbeiten ist nichts zu sehen. Seitdem verfallen die Gebäude. Immer wieder brennt es in Teilen der alten Hallen und Bürogebäuden. Die zum Teil eingestürzten Holzdecken können sich kaum noch selber tragen, somit ist der Gebäudekomplex stark einsturzgefärdet. Eine Begehung ist nur mit großer Gefahr möglich, da die weiß gestrichenen Decken jeden Moment damit drohen herunter zu fallen. Durch die anstehenden Brandermittlungen konnten wir das Gelände leider nicht vollständig in augenschein nehmen.
Das Unternehmen wurde von Arnold Kock im Jahr 1875 Geründet. Seit der Insolvenz gehört es zur Daun-Gruppe.

1875 kaufte der 57-jährige Borghorster Unternehmer Arnold Kock, der bereits an mehreren Textilunternehmen in Borghorst und Nordkirchen beteiligt war, die bereits 1861 gegründete und nach dem Tod des Inhabers von der Insolvenz bedrohte Leinen- und Baumwollweberei „Brinkhaus und Wischebrink“. Damals übernahm er 33 Mitarbeiter. Er gab dem Unternehmen den Namen „Arnold Kock Textil GmbH“ und konsolidierte es.
Nach seinem Tode 1879 übernahm sein ältester Sohn Eduard Kock (1856–1926) die Geschäftsführung, seine Brüder Arnold Kock (1859–1906) und Franz Kock (1864–1922) waren ebenfalls in leitenden Positionen im Unternehmen tätig. 1885 hatte der Betrieb bereits 240 Mitarbeiter und betrieb 400 mechanische Webstühle.
Im Ersten Weltkrieg wird die Textilproduktion durch fehlende Baumwollimporte stark eingeschränkt. Man musste auf Ersatzstoffe bis hin zu Papierfasern ausweichen.
1927 wurde die Weberei konsequent auf moderne Jacquard-Webstühle umgestellt und es wurden Markenartikel entwickelt. 1934-38 erfolgten Erweiterungsbauten durch den Architekten Heinrich Bartmann.
Nach Beseitigung der Kriegsschäden des Zweiten Weltkrieges konnte die Produktion wieder aufgebaut werden. Ab 1952 wurden neue Produktionsschwerpunkte auf Damaste, Drelle und Tischdecken ausgerichtet. Der Markenname Anker wird geprägt, nach einem Detail des Familienwappens von 1776. Ab 1967 setzte man erstmals Acrylfasern bei Tischdecken ein.
Die Textilkrise in den 1960er bis 1990er Jahren als Folge der Globalisierung bewirkte eine verstärkte internationale Ausrichtung des Unternehmens hinsichtlich der Beschaffung, der Produktion und des Absatzes.

2002 wurde mit ca. 130 Mitarbeitern noch ein Umsatz von 54 Mio EUR erzielt. Im Februar 2003 musste jedoch eine Insolvenz angemeldet werden und der Betrieb wurde daraufhin mehrheitlich von der Daun-Gruppe übernommen.
Quelle: Wikipedia

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