Zeche Nachtigall

Zeche Nachtigall

Nach Stilllegung der Zeche Nachtigall im Jahre 1892 wurde einige Jahre später auf dem Zechengelände vom Unternehmer Wilhelm Dünkelberg eine Ziegelei errichtet. Nachdem diese Ziegelei im Jahr 1964 ihren Betrieb eingestellt hatte, wurden das Gelände und die übrig gebliebenen Tagesanlagen zunächst von der Stadt Witten erworben. Im Jahr 1982 übernahm das Westfälische Industriemuseum den Baubestand des ehemaligen Bergwerks. Von den Tagesanlagen des ehemaligen Bergwerks waren noch die ehemalige Waschkaue, ein Verwaltungsgebäude, die Außenmauern des Maschinenhauses mit Anbauten und ein viereckiger aus Ziegelsteinen gemauerter Schornstein erhalten. Neben diesen Tagesanlagen wurde auch die Kleinzeche Vereinigte Nachtigall und die alte Ziegelei vom LWL-Industriemuseum übernommen. Im Jahr 1991 wurden sämtliche Restgebäude unter Denkmalschutz gestellt. In den nachfolgenden Jahren wurden die Gebäude restauriert. Der als Nachtigallstollen bezeichnete Stollen, der das Werksgelände mit dem auf der südlichen Seite befindlichen Steinbruch verbindet, wurde wieder überarbeitet. Noch im selben Jahr wurde der querschlägige Stollen für Führungen freigegeben. Im Mai des Jahres 2003 wurde das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall eröffnet. Das ehemalige Bergwerk wird seitdem als Besucherbergwerk genutzt.

Quelle: Wikipedia

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